Trotz begrenztem Zugang liefert UNHCR Obdachs- und Haupthilfsgüter an 56.000 Menschen in 8 Provinzen in Mai und Juni

Pastebin: Übersetzung

Englisches Original

Dies ist eine Zusammenfassung von dem, was UNHCR-Pressesprecher Adrian Edwards, dem der zitierte Text zugeschrieben werden soll, auf der Pressekonferenz am 03.07.2015 im Palais des Nations in Genf sagte.

UNHCR liefert weiter humanitäre Hilfsmittel in den Yemen, trotz schwerer Einschränkungen beim Zugang zu Vertriebenen. Im Mai und Juni konnten wir Basishilfgüter an 56.369 Menschen und Plastikplanen für Notunterkünfte an weitere 7.000 Familien liefern, die zur Zeit in Sammelzentren bleiben.

Hilfe wird in den acht Provinzen Abyan, Aden, Amanat Alasimah, Amran, Hajjah, Hodeida, Sana’a und Taiz geleistet.

Im ganzen haben 84.166 vertriebene Menschen nicht-essbare Hilfe seit dem Start im April erhalten, davon sind 70% direkt von der UNHCR und der Rest von unseren Partnern.

Die Verteilungen kommen mitten in einer sich verschlimmernden Situation in vielen Provinzen. Al Hazm, die Hauptstadt der Al Jawf-Provinz im Norden des Landes, wurde von Luftschlägen für drei aufeinander folgenden Tagen im späten Juni getroffen. Das hatte zur Folge, dass geschätzt 900 Familien evakuiert werden mussten. Die meisten Bewohner des Al Maturma-Distrikt der Stadt suchen Schutz in den Distrikten Al Maton und Al Masloub.

Al Maton war der erste Distrikt in Al Jawf in dem Vertrieben aus Sa’ada ankamen. Zurzeit befinden sich dort geschätzt 2.470 vertriebene Familien und weitere 1.400 Familien aus Amran und anderen Provinzen.

Die humanitäre Antwort für diese Bevölkerung wurde schwer eingeschränkt aufgrund der anhaltenden Kämpfe und dem daraus folgenden Zugangsproblem. UNHCR versucht sich mit den Hauptpartnern mit Netzwerken in Al Jawf zu verbinden um zusätzliche Hilfe leisten zu können.

UNHCR fordert weiter ungehinderten Zugang und Bewegungsmöglichkeit für humanitäre Helfer und deren Hilfsgüter, so dass lebenswichtige Güter diese erreichen können, die sie brauchen.

Zurzeit gibt es über 1 Millionen landesintern vertriebene Personen im Yemen (1.019.762), zudem ungefähr 244.00 Flüchtlinge. Es wird geschätzt, dass über 21 Millionen Menschen im Yemen in Not leben.

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